Schule

Das Schulgebäude heute

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Das Schulgebäude wurde 1969 an Familie Alois Gaida verkauft, die seit der Vertreibung aus Schlesien schon im Dachgeschoss gewohnt hatte. Heute wird sie von der Familie Tull bewohnt.

Entstehung und Entwicklung der Schule

Den Weg, den unsere Kinder zur Schule nach Löwendorf auf sich nehmen mussten, war immer schon sehr schlecht, vor allem im Winter. Es war schon immer der Wunsch der Gemeinde, eine eigene Schule zu bauen.

26. Februar 1906

Die ersten Verhandlungen fanden statt. Der Neubau war von der Regierung zwar genehmigt, wurde aber aufgrund der Geldfrage auf spätere Jahre verschoben.

7. Oktober 1907

Heute wurden die Verhandlungen wieder aufgenommen. Nachdem der Platz von der Regierung besichtigt worden ist, wurde die Genehmigung zum Neubau einer Schule mit Lehrerwohnung erteilt.

Februar 1929

Die zu erbringenden Arbeiten wurden ausgeschrieben und an folgende Firmen erteilt.

  • Erd- und Maurerarbeiten: Firma Roggenbach, Vörden
  • Klempnerarbeiten: Firma Herrmann Weber, Vörden
  • Dachdeckerarbeiten: Firma Müller, Entrup
  • Zimmererarbeiten: Firma Höppner, Papenhöfen

Da es Im Winter 1929 starken Frost gab, konnten die Arbeiten erst im April aufgenommen werden. Im Juni wurde der Bau gerichtet. Durch einen trockenen Sommer trocknete der Bau sehr gut aus, so konnte mit anderen Arbeiten bald begonnen werden. Diese Arbeiten wurden nach Ausschreibungen an folgende Firmen vergeben.

  • Elektrik: Firma Genisch, Bredenborn ?
  • Malerarbeiten: Firma Weber, Vörden
  • Schreinerarbeiten: Multhaup, Hohehaus und Ohagen, Vörden

Ende Oktober 1929

Der Bau wurde fertiggestellt.

5. November 1929 – Einweihung der neuen Schule

Mit einem Hochamt durch Dechant Jakobi wurden die Feierlichkeiten eingeleitet. Kreisbaumeister Schönning aus Höxter überreichte den Schlüssel an Bürgermeister Ahlemeier, welcher Vorsitzender des Schulvorstandes war. An der Schule war ein Altar errichtet worden und eine kurze Andacht wurde gehalten. Dann nahm Dechant Jakobi die Weihe der Schule vor. Nach offiziellen Ansprachen wurde von den Kindern ein Lied gesungen und ein Gedicht vorgetragen. Mit dem Deutschlandlied wurde der offizielle Teil beendet. Am Nachmittag wurden die Kinder in der Schule mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

Herr Lehrer Spenner, der schon als Hilfslehrer in Löwendorf angestellt war, wurde der erste Lehrer in Hohehaus.

1932

In diesem Jahr bekam die Schule einen neuen Anstrich, da die Wände durchschlugen und die Zimmer feucht waren.

31. Juli 1969

Am heutigen Tag wurde die Schule in Hohehaus aufgelöst. Die Kinder der Gemeinde werden fortan die Grund- und Hauptschule in Vörden besuchen.

Lehrer in Hohehaus

  • 1928-1933 Anton Spenner
  • 1933-1938 B. Funke
  • 1938-1954 Heinrich Brinkrolf
  • 1954-1969 Maria Potthast

Maria Potthast, gebürtig aus Hohehaus, war in den Kriegsjahren hier auch schon mal tätig. 1954 hat sie unsere Schule bis zur Schließung 1969 geführt. Sie lebte hier im Elternhaus bis sie am 19.02.2010 im gesegneten Alter von 104 Jahren verstarb.

40 Jahre Schule Hohehaus

40 Jahre lang war unsere Schule vor Ort. In dieser Zeit haben viele Schüler diese Schule besucht. Von einigen Klassen gab es auch schon Klassenfotos welche unten angefügt werden.

1936

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Obere Reihe: Aneliese Grothe, Maria Henneke(Bäckers), Ferdinand Lüke, Josef Lüke, Alfons Vogt, Paul Seck
Mittlere Reihe: Heinrich Lüke (Schatilger), Alois Seck (Heckers), nicht bekannt, Alfos Henneke (Bargolte), Hubert Henneke
Untere Reihe: Margarete Lüke, Fritz Henneke (Bäckers), Johann Multhaup, Johannes Henneke, Paula Vogt,

Fotos zur Schulgeschichte

Weihnachtskrippe

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Eine Krippe erfreute schon 1929 die Kinder in unserer Schule in Hohehau.

Theater

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In den Schuljahren auf dieser Schule wurde auch Theater gespielt.

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